Umweltgifte und Wohngifte

Grundsätzlich kann man sich an den Spruch von Paracelsus orientieren: „All Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.“

Wohngifte / Umweltgifte

Wie das Wort Wohngifte schon andeutet, befindet sich dieses Gift dort wo der Mensch wohnt, arbeitet oder seine Freizeit verbringt. Nicht nur dass es heute viel mehr Gifte gibt auch die gute Isolierung von Fenstern kann dazu beitragen dass sich Gifte im Rauminnern schnell anreichern können, insbesondere bei schlechten Lüftungsgewohnheiten.

Es ist nicht immer einfach konkrete Wohngifte festzustellen, da eine Vielzahl von Giften vorhanden sind welche nicht alle einzeln durchgetestet werden können, da dies immense Kosten verursachen würde.

Einteilung der Wohngifte /Umweltgifte (dies ist keine vollständige Liste)

Wohngifte synthetisch

Wohngifte oder Allergieauslöser natürlicher Art

allgemeine Umweltgifte

Elektrosmog

Schimmelpilze

Schwermetalle

Insektizide, Pestizide

Milben

Kohlenwasserstoffe (Lösungsmittel)

Haustiere

Formaldehyd

Pollen

Welche Beschwerden können bei Wohn- und Umweltgiften auftauchen?

  • Augenbrennen
  • Nasenlaufen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • und vieles mehr

Um beurteilen zu können ob Sie unter Beschwerden Leiden welches durch ein Gift verursacht wurde, können Sie sich folgende Fragen beantworten.

  • Sind die Beschwerden besser wenn ich in den Ferien bin?
  • Sind die Beschwerden besser wenn ich in den Bergen in den Ferien bin?
  • Welche Geräte und Substanzen umgeben mich am Arbeitsplatz? D.h. Kopierer, Lösungsmittel, Möbel usw.
  • Leiden meine Mitbewohner auch unter ähnlichen Beschwerden?
  • Bin ich in eine neue Wohnung umgezogen?
  • Habe ich neue Anschaffungen gemacht? D.h. Möbel, Teppiche, neue Anstriche etc.
  • Welche Reinigungsmittel verwende ich?

Falls Sie den Verdacht haben unter Beschwerden eines Wohngiftes oder Umweltgiftes zu leiden, reden Sie mit einer Fachperson ihres vertrauens. Auch können Sie sich an das Kantonale Laboratorium, das Bundesamt für Gesundheit Abteilung Toxikologie oder das Kantonale Arbeitsinspektorat wenden.

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