Darmsanierung: Tipps und Tricks

Darmsanierung Symbolbild

Was bedeutet Darmsanierung und was sind Gründe eine Darmsanierung zu machen?

Darmsanierung beinhaltet in erster Linie die Wiedererstellung des Bakteriengleichgewichtiges des Darmes auch Darmflora genannt. In zweiter Linie auch die optimale Funktionsfähigkeit der Darmschleimhaut. Die Gesundheit der Darmschleimhaut ist untrennbar von der Darmflora (auch Darmmikrobiom ganannt) abhängig.

Den Darm sanieren tut man in allen Situationen wo das Bakteriengleichgewicht (Flora) gestört ist oder angegriffen wurde aber auch bei Krankheiten wo in Studien bewissen wurde, dass eine Darmsanierung gute Dienste tut.

Bei Problemen starken Symptome oder bei länger bestehenden Problemen, ist anzuraten einen Heilpraktiker hinzuzuziehen. Denn es kann sein, dass das Problem komplexer ist, als „nur“ eine Bakteriengleichgewichtsstörung. Hier ein Link zum Kontakt.

Auf folgende Punkte ist zu achten, welche die Darmflora angreifen:

  • nach einer Antibiotikatherapie oder andere die Bakterien störende Medikamente wie Magenschoner sogenannte Protonenpumpenhemmer etc.
  • nach Darminfektionen z.B. Durchfall
  • Toxine wie: Schwermetall, Insektizide…
  • bei nicht darmgerechter Ernährung
  • Bei psychischem Stress
  • Auch ein Bewegungsmagnel wirkt sich negativ auf unsere Darmflora aus
  • Mangel an Verdauungssäften wie Mangensäuremangel, schlecht funktonierende Bauchspeicheldrüse, Darmentzündungen und viele andere Erkrankungen (Achtung bei intensiven, längeren oder komplexen Problemen Ihren Heilpraktiker oder Arzt kontaktieren). Weitere Punkte siehe Grafik.
NaturSpross Wiesendangen Infografik; Was schadet der Darmflora
Infografik: Was schadet der Darmflora

Folgende Aufzählung zeigt bei welchen Erkankungen Studien zu positiven Wirkungen bestehen:

Chronic Fatique Syndrom (Erschöpfungssyndrom), chronische Entzündungen im Darm, Darminfektionen, Demenz, Depression, Diabetes mellitus, Essstörungen, Fibromyalgie, Hashimoto, Gefässerkrankungen, Osteoporose, Karzinom im Darm, metabolisches Syndrom, Mutiple Sklerose (MS), Angsterkrankungen, Schmerzen der Eingeweide, Reizdarmsyndrom, rheumatische Erkrankungen, Stress, Zöliakie, ADHS und andere mehr

Anbei Links zu ausgewählten positiven Studien zu zwei Erkankungen der Psyche:

Stress: Link
Angst und Depressionen: Link

Lebensmittel welche eine Darmsanierung unterstützen

Lebensmittel die welche die Darmflora aufbauchen müssen Ballaststoffe enthalten. Die Ballaststoffe (in diesem Zusammenhang auch Prebiotika genannt) dienen den Bakterien als Nahrung.

Darmflora aufbauen bei Darmsanierung

Folgende Lebensmittel haben sich als Hilfreich in der Praxis erwiesen:

  • Gemüse: Schwarzwurzeln, Topinambur, Karotte, Artischocken, Kohlgemüse
  • Nüsse: Baumnüsse, Mandeln (ungeschält), Mohn, Leinsamen (geschrotet)
  • Hülsenfrüchte: Linsen, Erbsen oder weissen Bohnen, Kichererbsen
  • Beeren: Himbeeren, Blaubeeren oder schwarzen Johannisbeeren
  • Weiteres: Erdmandeln auch Chufas genannt (z.B. in Müesli), Volkornprodukte statt Weissmehle

NaturSpross Wiesendangen, Infografik; Was baut unsere Darmflora auf
Infografik: Darmflora aufbauen

Lebensmittel die eine Darmsanierung stören

Es gibt viel Lebensmittel welche die Darmflora stören können. Nicht bei allen betreffenen Nahrungsmitteln kenn man die genauen Ursachen respektiv Zusammenhänge. Erfahrung hat aber gezeigt, dass das meiden Sinnvoll ist. Falls mir Studie zu den Einzelnen Themen bekannt sind finden Sie die als Link.

Folgende Lebensmittel sollten sie meiden

  • künstliche Süssstoffe wie z.B. Aspartam, Saccharin, Acesulfam und andere mehr (im Jahre 2014 haben israelis eine Studie mit Mäusen gemacht, welche bei Süssstoffen eine erhebliche Störung von Zuckerstoffwechsel und Darmflora erhaben, hier der Link zu weiteren Informationen). Die Studie wurde vom Weizmann Institute of Science in Rehovot gemacht.
  • Lebensmittelzusatzstoff Titandioxid Nano welcher sich in Lebensmittel, Kosmetika und Medizinprodukten befinden kann, könnte Darmentzündungen verursachen und somit auch die Darmflora beeinträchtigen. Titandioxid findent man oft in Mozzarellas, Zahnpasten, Kaugummis, Joghurt, einige Nahrungsergänzungsmittel wie Vitaminpräparate und anderes mehr. Gemäss Professor Rogler von der Universität Zürich sollte man dringend Titandioxid Nano meiden, bei bestimmten Darmproblemen. Hier Link zu mehr Informationen.
  • Haushaltzucker, da dieser keinerlei Ballaststoffe hat und den Darmbakterien nicht zugute kommt. Die Darmpilze wie Candida albicans freuen sich jedoch über den Haushaltzucker.
  • Emulgatoren schädigen das Microbiom und fördern Darmentzündungen. Die Studie dazu welche im Magazin Natur publiziert wurde finden Sie hier finden Sie die Zusammenfassung der Studie und hier die Originalstudie. Beteiligte Universitäten: Georgia State University, Cornell University, Emory University School of Medicine.
  • Fertignahrung beinhalten Konservierungsstoffe, Emulgatoren Farbstoffe und vieles mehr die im Verdacht stehen auf die eine oder andere Weise den Darm zu stören. Es gibt wie man oben sieht Untersuchungen zu einzelnen Stoffen. Bei vielen weiss man jedoch noch nichts genaues, weil noch keine Daten vorhanden sind, wohl aber ein Verdacht.
  • Meiden von zuviel tierischen Fetten (besonders auch frittierte Fette) und tierischen Eiweissen. Studien zu den Fetten gibt hier (US Natianal Library of Medicin).
  • Ein zu hoher Salzkonsum schädigt unsere Darmbakterien und zwar vor allem die Lactobazillen leiden darunter. Hier finden Sie mehr Informationen darüber.

Darmbakterien (Probiotika) welche das Darmilieu aufbauen

Um den Darm zu Sarnieren braucht es Bakterien. Um dies schneller zu bewerkstelligen gibt es Bakterienpräparate auch Probiotika genannt. Dies Bakterien haben einenen enorm viele Funktionen, welche die Wissenschaft nach und nach erforscht. Unsere eigenen Darmbakterien produzieren z.B. diverse für uns wichtig Vitamine und regulieren unser Immunsystem.

Bei der Entscheidung zum richtigen Bakterienpräparat sind folgende Punkte wichtig zu beachten

  • Anzahl verschiedener Bakterien (Diversität): Laktobazillen und Bifodobakterien sind ein muss in jedem Präparat welches das Darmmilieu aufbauen soll.
  • Anzahl der einzelnen Baktierien pro Kapsel oder Applikation
  • Wie viele Bakterien überleben die Magenpassage. Um dies zu gewährleisten werden die Bakterien bei einzelnen Präparaten umhüllt um dies zu gewährleisten.

Beispiele von Präparaten welche diese Kriterien erfüllen sind: Burgerstein Biotics G, Lactobact Premium oder Lactobact omni Fos.

Links zu den Bakterienpräparaten:

Diagnose für eine Dysbiose des Darmes

Falls man unsicher ist, ob eine Darmsanierung sinnvolle ist, kann man eine Labordiagnose vornehmen. Hier wird getestet wie es um die Menge und Diversität der Bakterien steht (Stuhldiagnostik Stufe 1). Gleichzeitig, falls notwendig, können weitere Parameter getestet werden die auch Auskunft über den Zustand der Darmwand geben, was sehr wichtig für das Wohlbefinden ist (Stuhldiagnostik Stufe 1). Weiter Informationen dazu Sie unter den untenstehenden Links, sowei weitere Labortest zu Darmpilz, Leaky Gut, Parasiten im Stuhl, Darmentzündungen, Funktion der Bauchspeicheldrüse, Intaktheit der Darmschleimhaut, Aussagen über Darmimmunsystem


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