Hauterkrankungen

Schuppen, Juckreiz, Brennen und Entzündungen der Haut/Kopfhaut 

Korrodiertes Metall

Schuppen, Juckreiz, Brennen und Entzündungen der Haut, die Mehrheit aller Menschen leidet gelegentlich darunter. Schuppen können auftreten durch äussere Umstände (z.B. Haarstyling-Produkte) oder auch bei genetischer Veranlagung (z.B. Psoriasis) und/oder Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze. Eine spezielle Behandlung ist dann angezeigt, wenn normale Schuppenshampoos oder Cremen sowie die Änderung der äusseren Umstände (Meidung von aggressiven Haarstyling-Produkten, verzicht auf Kopfbedeckungen etc.) nicht fruchten.

Uns ist es gelungen ein sehr wirksames natürliches Haarwasser gegen Schuppen, Juckreiz und Rötungen zu entwickeln.  Fragen Sie danach in unserer Drogerie (Kontakt finden Sie hier), wir garantieren Ihre Zufriedenheit. Aus medizin-rechtlichen Gründen können wir unser Präparat nicht in unserem Shop verkaufen.

Welche Umstände begünstigen Schuppen oder Kopfschuppen

  • aggressive Shampoos oder Haarstyling-Produkte, Haarfärbemittel
  • Stress v.a. bei genetischer Veranlagung für das seborrhoische Ekzem, Psoriasis, Neurodermitis
  • zu häufiges Waschen bei trockener Kopfhaut
  • Kratzen des Kopfes
  • Kopfbedeckungen
  • Konsumieren von Genussgiften (Alkohol etc.)

Wenn Sie die obigen Umstände meiden, haben Sie schon gute Chancen die Schuppen zu reduzieren oder gar zu beseitigen.

Was verursacht Schuppen?

  • genetische Veranlagung, z.B. Neurodermitis, seborrhoisches Ekzem, Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Hautpilze v.a. Malassezia-Arten und Hautbakterien (z.B. Staphylokokken, Propionibakterien), oft in Zusammenhang mit genetischer Veranlagung
  • Allergien
  • Läuse, Krätze, Flöhe
  • trockene Kopfhaut

Beschreibung einer Auswahl von Hauterkrankungen welche hartnäckige Schuppen auslösen und der Pilz Malassezia

Der Hautpilz Malassezia und Kopfschuppen

Malassezia ist eine Gattung von Brandpilzen. Alle Arten zählen zur normalen Hautflora warmblütiger Tierarten, darunter auch des Menschen, und leben meist von Fetten. Unter bestimmten Bedingungen können sie auch krankheitserregend werden.
Malassezia sind lipophile Hefen, sie können also aus Fetten Kohlenstoff gewinnen, die Mehrheit dieser Arten ist für ihr Wachstum sogar auf Fette angewiesen.
Unter bestimmten Bedingungen können diese Arten zu Krankheitserregern werden. Malassezia ist der Auslöser von folgenden Hautkrankheiten oder mindestens an der Krankheit oft mitbeteiligt. Pityriasis versicolor, Pityriasis simplex, seborrhoischen Ekzem und z.T. Neurodermitis bei Hunden löst Malassezia pachydermatis die Malassezien-Dermatitis des Hundes aus. Vermutlich „reizen“ die Pilze auch das Immunsystem, was wiederum zu Juckreiz und Entzündungen führt.

Pityriasis versicolor

Dies ist eine häufige, gutartige und chronisch wiederkehrende Hauterkrankung, die von Pilzen der Gattung Malassezia ausgelöst wird. An talgreichen Hautregionen wie zum Beispiel am Rücken treten hyper- oder hypopigmentierte Flecken auf. Zur Behandlung werden Antimykotika oder Keratolytika eingesetzt.

Psoriasis

Psoriasis ist eine symmetrisch auftretende, klar begrenzte, hellrote, erhobene Plaque, die von silbernen Schuppen bedeckt ist. Es können Juckreiz und Schmerzen auftreten, was aber nicht die Regel ist. Die Ausdehnung beträgt in der Regel weniger als 10% der Körperoberfläche.
Ursache der Psoriasis: genetisch bedingt, wobei viele Faktoren die Symptome verbessern oder verschlechtern können. Siehe „Welche Umstände begünstigen Kopfschuppen“.

Seborrhoisches Ekzem (weitere Infos dazu hier)

Das seborrhoische Ekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung mit Juckreiz und Schuppung, die an Stellen mit hoher Talgproduktion auftritt, z.B. auf der Kopfhaut (Schuppen), an bestimmten Stellen im Gesicht oder auf der Brust. Die Erkrankung tritt in der Regel nach der Pubertät und häufiger bei Männern als bei Frauen auf. Hauptursache sind vermutlich Pilze der Gattung Malassezia. Zur Therapie werden hauptsächlich Mittel gegen Pilze und Mittel zur Förderung der Hautabschilferung verwendet.

Neurodermitis

Das atopische Ekzem auch Neurodermitis genannt ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu den atopischen Erkrankungen gehört. Hauptsymptome sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut und ein starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles, vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild.
In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die mikrobielle Besiedelung der Haut zum Schweregrad des atopischen Ekzems beitragen kann. Dabei ist vor allem die Besiedelung mit Staphylokokkus aureus einerseits und dem Hefepilz Malassezia andererseits in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Diese Mikroorganismen können als Schlüsselreiz wirken, sodass der Neurodermitiker noch schwerere Symptome aufweist.

Wie werden Kopfschuppen in der klassischen Medizin behandelt?

Nach einer Diagnose können je nach Ursache folgende Wirkstoffe eingesetzt werden. Antipilzmittel (z.B. Selenverbindungen), schuppenhemmende Mittel (z.B. teerhaltige Präparate), schuppenlösende Mittel (z.B. Urea auch genannt Harnstoff), entzündungshemmende Stoffe (z.B. Cortison), juckreizstillende Mittel (z.B. Cortison)

Bei Läusen, Krätze oder anderen Parasiten wird eine parasitentötende Behandlung verordnet.

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