Irisdiagnose

Einführung

IrisdiagnoseDie Irisdiagnostik, z.T. ungenauer als Augendiagnostik bezeichnet, wird in der Naturheilkunde gerne als Diagnosehilfsmittel gebraucht.

Bei der Iris handelt es sich um den farbigen Teil des vorderen Teils des Augapfels, welche die schwarze Pupille umgibt.

Bei näherer Betrachtung der Iris sieht man, dass es nicht nur Unterschiede in der Farbe gibt, sondern auch in der Struktur, in den Grössenverhältnissen der einzelnen Elemente und weiteres. All diese Informationen geben uns Auskunft über den Zustand des einzelnen Menschen.

Die Diagnose der Iris kann an verschiedenen Schulen im In- und Ausland gelernt werden. Verschiedene Schulen, bedeuten auch verschiedene Herangehensweisen. Die unterschiedlichen Herangehensweisen beruhen darauf, dass diese Schulen durch einzelne Menschen geprägt wurden. So prägten die Irisdiagnose beispielsweise Heilpraktiker wie Emanuel Felke, Josef Angerer, Josef Deck oder Joachim Broy.

Iriskonstitution-Diagnose nach Joachim Broy

In meiner Praxis beziehe ich mich meistens auf die Diagnostik nach Joachim Broy. Dies hat den einfachen Grund, da ich in dieser Methode am meisten Potenzial sehe um Beschwerden wirklich von Grund auf anzugehen.

So ist hier nicht nur primär wichtig zu erkennen, dass einzelne Organe Mühe in der Funktion haben, sondern vor allem die allgemeine psychische und physische Grundveranlagung (Konstitution) des Menschen zu erkennen.

Was genau ist eine Konstitution?

Wenn wir geboren werden, so hat jeder Mensch seine eigenen genetischen Eigenschaften welche er mitbekommen hat. Diese Eigenschaften bilden ein Teil der Konstitution. Weitere Elemente welche die Konstitution eines Menschen prägen sind die Ernährung, das Lebensalter, Umwelteinflüsse und Krankheiten.

So können wir sagen, dass die Konstitution vor allem von zwei Dingen abhängt.

  1. Der Vererbung
  2. Einflüsse nicht genetischer Art wie: Ernährung, Lebensalter, Umwelteinflüsse (z.B. Klima) und Krankheiten

Demnach sind nicht alle Grundveranlagungen in uns für immer festgelegt, da ja Einflüsse nicht genetischer Art auch eine Rolle spielen. Für die Therapie hat dies entscheidende Bedeutung.

Zusammengefasst können wir also sagen, dass wir mit der Feststellung der Konstitution ein Instrument haben um das grosse Ganze im Blick zu haben. Wenn ich ein schwaches Organ oder eine Krankheit mit Namen bezeichne, sagt das noch nichts aus über die Entstehungsgeschichte dahinter. Erst die Bestimmung der Konstitution komme ich den Grundproblemen der Krankheit auf die Spur. Den aus der Konstitution kann ich ableiten wie der Stoffwechsel und die Psyche eines Menschen auf Reize reagiert. Das heisst wie reagiert der Mensch auf Stress, auf Kälte, auf Wärme, auf Feuchtigkeit, auf Wind, auf bestimmte Nahrungsmittel, auf Rohkost, auf mechanische Reize, auf Licht, welche Strukturen sind schwach d.h. das Bindegewebe, Lymphsystem, Nervensystem….und welche belastende Stoffwechselendprodukte unseres Körper belasten uns weil sie nicht richtig ausgeschieden oder werden.Dies alles sind gute Hinweise für den Therapeuten.

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