Omega-3 Fettsäuren in der Ernährung, ist ein Oberbegriff . Alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind Omega-3 Fettsäuren.
Im Körper wird ein kleiner Teil der Alpha-Linolensäure (in grossen Mengen enthalten in Leinöl) in folgende weitere wichtige Fettsäure umgewandelt →
Eicosapentaensäure (EPA) diese wiederum wird umgewandelt in →
Docosahexaensäure (DHA)
Omega-6 Fettsäuren in der Ernährung, ist ein Oberbegriff . Linolsäure, Gamma-Linolensäure, Dihomogamma-Linolensäure und Arachidonsäuresind Omega-6 Fettsäuren
Im Körper wird ein Teil der Linolsäure in folgende wichtige Fettsäure umgewandelt →
Gamma-Linolensäure, diese wiederum wird umgewandelt in →
Dihommogamma-Linolensäure, dies wiederum wird umgewandelt in →
Arachidonsäure
Somit erfolgt diese Synthese der oben erwähnten Fettsäuren im Körper gemäss folgendem Schema:
| Omega-3 Fettsäuren | Omega-6 Fettsäuren | |
| 1) Alpha-Linolensäure C18:3 Umwandlung in ↓ |
1) Linolsäure Umwandlung in ↓ |
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| 2) Eicosapentaensäure (EPA) C20:5 Umwandlung in ↓ |
2) Gamma-Linolensäure Umwandlung in ↓ |
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| 3) Docosahesaensäure (DHA) C22:6 | 3) Dihomogamma-Linolensäure Umwandlung in ↓ |
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| 4) Arachidonsäure |
Laut obiger Erklärung lässt sich nun ableiten, dass nur die ersten zwei Fettsäuren wirklich essentiell (d.h. lebensnotwendig) sind (Alpha-Linolensäure und Linolsäure). Alle anderen Fettsäuren werden im Körper aus diesen synthetisiert. Die wichtigsten Fettsäuren für den Körper aus dem obigen Schema sind: EPA, DHA und Gamma-Linolensäure. Diese werden v.a. in Form von Fischöl (DHA, EPA) und Nachtkerzenöl (Gamma-Linolensäure) zugeführt. Laut obiger Erklärung wäre die Zufuhr von EPA, DHA und Gamma-Linolensäure dem entsprechend überflüssig.
Weshalb die Zufuhr trotzdem notwendig ist, wird gleich erklärt.
| Alpha-Linolensäure | Leinöl 58%, Rapsöl 10%, Sojaöl 7.5% → Bestellen |
| EPA | Fische, Krill → Bestellen |
| DHA | Fische, Krill, einige Algensorten → Bestellen |
| Gamma-Linolensäure | Borretschöl 20%, Nachtkerzenöl 10%, Johannisbeeröl aber nicht Schwarzkümmel (enthält keine Omega 3 Fettsäure und nur bis 1% Gamma-Linolensäure) → Bestellen |
| Linolsäure | enthalten in sehr vielen Nahrungsmitteln, nicht notwendig speziell zuzuführen |
Als Nahrungsergänzung werden zugeführt: Gamma-Linolensäure, EPA, DHA sowie Alpha-Linolensäure. Vobei die Alpha-Linolensäure viel weniger wichtig ist. Da Alpha Linolensäure im Körper erst noch in DHA und EPA umgewandelt wird. Diese Umwandlung ist jedoch nicht sehr effektiv.
Omega-6 (Gamma-Linolensäure)
Die Synthese von Linolsäure zu Gamma-Linolensäure ist oft gestört, z.B. fehlen eines Enzyms (z.B. bei Neurodermitis), Mangel an Zn, Mg, Vit. C, B6 oder ein Virusinfekt, Alter etc. All dies stört also die Synthese. Dazu ist noch anzufügen, dass Linolsäure oder Alpha-Linolensäure eigentlich nicht unbedingt notwendig sind für den Körper, es sind viel mehr die Syntheseprodukte (DHA, EPA und Gamma-Linolensäure) daraus. D.h. bei einem Neurodermitiker würde es nichts nützen noch mehr Linolsäure zuzuführen. Er kann diese Linolsäure nur in sehr bescheidenem Mass zu Gamma-Linolensäure synthetisieren.
Omega-3
Alpha-Linolensäure kann bei einem Vegetarier eine Alternative zu Fischöl darstellen. Da jedoch die Umwandlung zu DHA und EPA aus Alpha-Linolensäure nur in bescheidenem Masse erfolgt, ist der Konsum von DHA und EPA unabdingbar. Es wird bei guten Bedingungen nur etwa 10% der Alpha-Linolensäure in DHA und EPA umgewandelt.
wichtig für Wachstum und Entwicklungsphase des Gehirns, zentrale Rolle in der Entwicklung der visuellen (Sehen) und neurologischen
Entwicklung des Kindes
emotionales Gleichgewicht, Stressadaption, Lernvermögen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Blutfettregulation, Entzündungshemmung, Immunmodulation, Artheriosklerose (verbessert Blutfliesseigenschaften), Herzgesundheit (reguliert Blutfettwerte), Blutdruck, wichtig für Wachstum und Entwicklungsphase des Gehirns (jedoch hier weniger wichtig wie DHA), wichtig für den Informationsfluss in den Gehirnzellen
Der tägliche Bedarf an EPA und DHA sowie deren Verhältnis zueinander variiert und ist unter anderem abhängig vom Alter und der Entwicklungsphase. Eine
exakte Verhältnis-Empfehlung liegt offiziell nicht vor. Als Grundsatz kann gelten:
Für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kleinkinder bis 5 Jahre ist DHA wichtiger als EPA.
Für Kinder ab 5 Jahren, Jugendliche und Erwachsene ist EPA wichtiger als DHA.
Einsatzgebiet: Herz-Kreislaufbeschwerden, Rheuma, Arthrose, hohe Blutfettwerte, Allergien, Depressionen, Vorbeugung von Arteriosklerose, Herzarrhythmien, hoher Blutdruck, Diabetes, Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn), Organtransplantationen, Schwangerschaft, MS, Weichteilrheuma, trockene Haut, Demenz wie z.B. Alzheimer, Gesunderhaltung von Knochen und Gelenken, Osteoporose, ADHS bei Kindern
Wirkungsweise von DHA/EPA:
Dies ist keine vollständige Auflistung der Wirkungen!
"Gefahren":
Qualitäten:
Dosierung:
Selbstverständlich ist es auch sinnvoll die Vorstufe der DHA und EPA einzunehmen. Dies gilt vor allem für das Leinöl (hoher Gehalt an Alpha-Linolensäure). Therapeutisch werden sowohl Fischöl als auch Leinöl eingesetzt.
Aufbau von: Nervengewebe, Keimdrüsen, Sehfähigkeit, Hirn, Hormone, Immunabwehr, Zellmembran, Blutgerinnung, Vit. D
Indikationen:
Hauterkrankungen wie z.B. Neurodermitis, Menstruationsbeschwerden, Hyperaktivität bei Kindern, hoher Cholesterinspiegel, Depressionen, Wechseljahrbeschwerden etc.
Wirkung bei Einnahme:
Dosierung:
Wirkung auf die Haut beim Einreiben (z.B. in einer Salbe):